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Die etwa 41 Kilometer lange `!Albula`! (`F33f`_`[rätoromanisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bündnerromanisch]`_`f ), die im `F33f`_`[Schweizer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schweiz]`_`f `F33f`_`[Kanton Graubünden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanton_Graubünden]`_`f verläuft, ist der grösste `F33f`_`[Nebenfluss`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nebenfluss]`_`f des `F33f`_`[Hinterrheins`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hinterrhein]`_`f.

>>Contents

• `F0af`_`[Name`#name]`_`f
• `F0af`_`[Geographie`#geographie]`_`f
• `F0af`_`[Verlauf`#verlauf]`_`f
• `F0af`_`[Einzugsgebiet`#einzugsgebiet]`_`f
• `F0af`_`[Hydrologischer Hauptstrang`#hydrologischer-hauptstrang]`_`f
• `F0af`_`[Zuflüsse`#zufl-sse]`_`f
• `F0af`_`[Stauseen`#stauseen]`_`f
• `F0af`_`[Albulatal`#albulatal]`_`f
• `F0af`_`[Nutzung`#nutzung]`_`f
• `F0af`_`[Verkehr`#verkehr]`_`f
• `F0af`_`[Albulabahn`#albulabahn]`_`f
• `F0af`_`[Brücken`#br-cken]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Name

Die ersten Erwähnungen des Flussnamens lauteten 1349 `*an d'ilbellen`* bzw. 1394 `*Alvella`*. Die Variante 'Albula' taucht erst im 18. Jahrhundert auf und ist eine Anspielung auf eine andere Bezeichnung für den Fluss `F33f`_`[Tiber`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tiber]`_`f in `F33f`_`[Mittelitalien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mittelitalien]`_`f oder auf das `F33f`_`[lateinische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Latein]`_`f Wort `*albulus`* (weisslich).`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f] Die ursprüngliche Bedeutung ist eine Ableitung vom `F33f`_`[keltischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Keltische_Sprache]`_`f Wort `**albā`* 'Weißwasser'.`:cite-ref-7[`F5bf`_`[7`#cite-note-7]`_`f]

>>Geographie

>>>Verlauf

Die Albula entspringt bei `*Igls Plans`* unterhalb des `F33f`_`[Albulapasses`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albulapass]`_`f auf einer Höhe von 2037 m nordwestlich des `F33f`_`[Dschimels`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dschimels]`_`f (2781 m).

Sie fliesst zunächst gut anderthalb Kilometer in fast westlicher Richtung und wird dann am nördlichen Fuss des `*Piz Palpuogna`* zum `F33f`_`[Palpuognasee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Palpuognasee]`_`f (`*Lai da Palpuogna`*) gestaut. Sie verlässt den `F33f`_`[Stausee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stausee]`_`f, richtet ihren Lauf nach Nordwesten aus und zieht dann nach weiteren anderthalb Kilometern an dem zur `F33f`_`[politischen Gemeinde`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Politische_Gemeinde]`_`f `F33f`_`[Bergün Filisur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bergün_Filisur]`_`f gehörenden `F33f`_`[Maiensäss`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Maiensäss]`_`f `F33f`_`[Naz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Naz_GR]`_`f vorbei, wo ihr gleich nachdem sie das Dorf hinter sich gelassen hat, auf der linken Seite die aus dem Südwesten kommende `F33f`_`[Rabgiugsa`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rabgiugsa]`_`f zufliesst.

Die Albula fliesst nun fast nordwärts zwischen dem `*Piz Rugnux`* (2890 m) im Westen und dem `*Piz Muot`* (2669 m) im Osten durch ein weites an beiden Hängen bewaldetes Tal und erreicht dann etwa vier Kilometer später das ebenfalls zu Bergün Filisur gehörende Dorf `F33f`_`[Bergün/Bravuogn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bergün/Bravuogn]`_`f. Dort nimmt sie auf ihrer rechten Seite den aus dem Osten vom `*Piz Forum`* (3052 m) herkommenden `F33f`_`[Tuorsbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tuorsbach]`_`f (Ava da Tuors) auf. Sie läuft nun westlich an `F33f`_`[Stugl`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stugl]`_`f (Stuls) vorbei und wird kurz darauf, abermals von rechts, durch die `F33f`_`[Ava da Stugl`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ava_da_Stugl]`_`f (`*Stuglbach`*) gestärkt. Beim Dorf `F33f`_`[Filisur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Filisur]`_`f fliesst sie dann mit dem aus dem Nordosten heranziehenden `F33f`_`[Landwasser`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landwasser_(Albula)]`_`f zusammen.

Die Albula passiert nun fast westwärts ziehend nacheinander die beiden zur Gemeinde `F33f`_`[Albula/Alvra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albula/Alvra]`_`f gehörenden Dörfer `F33f`_`[Alvaneu`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Alvaneu]`_`f (Alvagni) und `F33f`_`[Surava`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Surava]`_`f und wird dann bei der bis 2014 eigenständigen politischen Gemeinde `F33f`_`[Tiefencastel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tiefencastel]`_`f, die nun zu Albula/Alvra gehört, auf ihrer linken Seite von der aus dem Süden kommenden `F33f`_`[Julia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Julia_(Fluss)]`_`f gespeist. Etwas flussabwärts durchfliesst die Albula südlich des Dorfes `F33f`_`[Alvaschein`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Alvaschein]`_`f (Alvaschagn) den `F33f`_`[Stausee Solis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stausee_Solis]`_`f.

Die Albula fliesst in Richtung Nordwesten noch an `F33f`_`[Sils im Domleschg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sils_im_Domleschg]`_`f vorbei und mündet schliesslich auf einer Höhe von 652 m ü. M. bei `F33f`_`[Fürstenaubruck`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fürstenaubruck]`_`f von rechts in den aus dem Süden kommenden Hinterrhein.

Ihr rund 41 km langer Lauf endet ungefähr 1385 Höhenmeter unterhalb ihrer Quelle, sie hat somit ein mittleres `F33f`_`[Sohlgefälle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sohlgefälle]`_`f von etwa 34 ‰.

>>>Einzugsgebiet

Das 953,36 km² grosse Einzugsgebiet der Albula liegt in den `F33f`_`[Rätischen Alpen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rätische_Alpen]`_`f und wird durch sie über den Hinterrhein und den `F33f`_`[Rhein`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rhein]`_`f zur `F33f`_`[Nordsee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nordsee]`_`f entwässert.

Es grenzt

• im Nordosten an das Einzugsgebiet der `F33f`_`[Landquart`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landquart_(Fluss)]`_`f, die in den Rhein mündet;
• im Osten und Südosten an das des `F33f`_`[En`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Inn]`_`f (`*Inn`*), der in die Donau mündet;
• im Süden an das der `F33f`_`[Mera`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mera]`_`f (`*Maira`*), die über die `F33f`_`[Adda`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Adda_(Fluss)]`_`f in den `F33f`_`[Po`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Po_(Fluss)]`_`f entwässert;
• im Südwesten an das des `F33f`_`[Averser Rheins`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Averser_Rhein]`_`f, der über den `*Ragn da Ferrera`* in den Hinterrhein entwässert;
• im Westen an das des Hinterrheins direkt und
• im Norden an das der `F33f`_`[Plessur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Plessur]`_`f, die in den Rhein mündet.

Das Einzugsgebiet besteht zu 26,8 % aus `F33f`_`[bestockter Fläche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bestockte_Fläche]`_`f, zu 33,2 % aus `F33f`_`[Landwirtschaftsfläche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landwirtschaft]`_`f, zu 2,0 % aus `F33f`_`[Siedlungsfläche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flächenverbrauch]`_`f und zu 38,0 % aus unproduktiven Flächen.

`!Die Flächenverteilung`!

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt 2098,4 m ü. M., die minimale Höhe liegt bei 647 m ü. M. und die maximale Höhe bei 3350 m ü. M.`:cite-ref-8[`F5bf`_`[8`#cite-note-8]`_`f]

>>>Hydrologischer Hauptstrang

Das Landwasser ist länger, hat ein grösseres Einzugsgebiet und einen stärkeren mittleren Abfluss (MQ) als die Albula bis zu ihrem Zusammenfluss. Es ist somit der hydrologische Hauptstrang des Flusssystems Albula. Da die Albula bei ihrem Zusammenfluss mit dem Hinterrhein das wasserreichere Gewässer ist, ist der Strang Landwasser-Albula der Hauptstrang des Flusssystems Hinterrhein.

`t
| Name | Länge in km | EZG in km² | MQ in m³/s |
|---|---|---|---|
| Albula [ X 1 ] | 20,6 | 159,68 | 5,76 |
| Landwasser | 36,4 | 293,11 | 9,34 |
`t

`!Anmerkungen zur Tabelle`!

`:cite-note-9`!1.`! Die `*Albula`* bis zum Zusammenfluss mit dem `*Landwasser`*

>>>Zuflüsse

Die wichtigsten `F33f`_`[Zuflüsse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nebenfluss]`_`f sind der `F33f`_`[Tuorsbach`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tuorsbach]`_`f, das `F33f`_`[Landwasser`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landwasser_(Albula)]`_`f, beide an der Mündung länger als die Albula, und die `F33f`_`[Julia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Julia_(Fluss)]`_`f (`*Gelgia`*), über die der `F33f`_`[Julierpass`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Julierpass]`_`f erreicht wird. Das Landwasser ist an der Mündung nicht nur länger, sondern auch bedeutend wasserreicher als die Albula. Über das Landwassertal mit der Stadt `F33f`_`[Davos`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Davos]`_`f wird der `F33f`_`[Flüelapass`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flüelapass]`_`f erreicht.

`!Zuflüsse der Albula ab 5 km Länge`!

`t
| Name | GKZ | Lage | Länge in km | EZG in km² | MQ in m³/s | Mündung Koordinaten | Mündungs­höhe in m | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Alvbach | CH003373 | links 0 | 00 2,6 00 0 | 000 2,47 0 0 | 000 0,49 0 0 | 46.58074 9.78524 oberhalb von Preda | 1917,5 00000 | Alternativname: Ovel Alv Mündet in den Palpuognasee |
| Ovel da Zavretta | CH003371 | rechts | 00 4,2 00 0 | 000 3,62 0 0 | 000 0,14 0 0 | 46.58887 9.77133 bei Preda | 1758,1 00000 | |
| Rabgiugsa | CH003372 | links 0 | 00 5,1 00 0 | 00 16,12 0 0 | 000 0,70 0 0 | 46.59211 9.76202 unterhalb von Naz | 1729,5 00000 | |
| Ava da Tisch | CH003370 | rechts | 00 5,3 00 0 | 00 10,03 0 0 | 000 0,39 0 0 | 46.61655 9.7542 Dorfeingang von Bergün/Bravuogn | 1405,9 00000 | |
| Tuorsbach | CH000366 | rechts | 0 11,9 00 0 | 00 56,82 0 0 | 000 2,15 0 0 | 46.63137 9.74058 Dorfausgang von Bergün/Bravuogn | 1327,2 00000 | Rätoromanischer Name: Ava da Tuors |
| Ovel d'Urmena | CH521539 | links 0 | 00 3,0 00 0 | 000 4,53 0 0 | | 46.64274 9.72907 südlich von Stugl , Bergün/Bravuogn | 1142,4 00000 | |
| Ava da Stugl | CH003364 | rechts | 00 9,2 00 0 | 00 17,79 0 0 | 000 0,62 0 0 | 46.65115 9.71829 unterhalb Stugl, Bergün/Bravuogn | 1104,3 00000 | |
| Landwasser | CH000300 | rechts | 0 36,4 00 0 | 0 293,11 0 0 | 000 9,34 0 0 | 46.66943 9.66333 vor Alvaneu Bad | 953,2 00000 | |
| Selabach | CH003338 | links 0 | 00 7,1 00 0 | 00 15,00 0 0 | 000 0,50 0 0 | 46.66926 9.66265 bei Zinols, Filisur | 952,5 00000 | |
| Schaftobelbach | CH003337 | links 0 | 00 4,8 00 0 | 00 12,41 0 0 | 000 0,41 0 0 | 46.66681 9.64693 bei Alvaneu Bad | 936,4 00000 | |
| Ava da Crappa Neira [ Z 2 ] | CH003336 | rechts | 00 7,4 00 0 | 00 18,79 0 0 | 000 0,53 0 0 | 46.6639 9.63414 zwischen Alvaneu Bad und Surava | 923,3 00000 | Alternativname: Val digl Guert |
| Grondabach | CH003335 | links 0 | 00 2,8 00 0 | 000 4,43 0 0 | 000 0,14 0 0 | 46.66441 9.62292 bei Surava | 906,5 00000 | Gewässername von Flurbezeichnung abgeleitet |
| Julia | CH000289 | links 0 | 0 32,4 00 0 | 0 324,74 0 0 | 00 10,44 0 0 | 46.66269 9.5732 bei Tiefencastel | 833,2 00000 | Rätoromanischer Name: Gelgia |
| Munterbach | CH003334 | links 0 | 00 6,0 00 0 | 000 2,74 0 0 | | 46.66381 9.56724 nach Tiefencastel | 826,5 00000 | Gewässername von Flurbezeichnung abgeleitet |
| Valmalabach | CH003333 | rechts | 00 3,6 00 0 | 000 5,76 0 0 | 000 0,12 0 0 | 46.66448 9.56226 beim Kraftwerk Tiefencastel , Tiefencastel | 824,8 00000 | Gewässername von Flurbezeichnung abgeleitet |
| Stirvabach | CH003332 | links 0 | 00 6,1 00 0 | 000 8,05 0 0 | 000 0,29 0 0 | 46.66759 9.55512 unterhalb Stierva | 823,0 00000 | Gewässername von Flurbezeichnung abgeleitet Mündet in den Stausee Solis |
| Heidbach (Rain digl Lai) | CH000322 | rechts | 0 10,7 00 0 | 00 43,69 0 0 | 000 1,40 0 0 | 46.68281 9.52642 unterhalb Zorten | 765,7 00000 | |
| Grossbach | CH003328 | links 0 | 00 5,0 00 0 | 000 8,25 0 0 | 000 0,24 0 0 | 46.68659 9.51252 unterhalb Mutten | 744,4 00000 | |
| Prodavosbach | CH003327 | rechts | 00 3,2 00 0 | 000 2,85 0 0 | | 46.69885 9.47948 bei Prin | 691,6 00000 | Gewässername von Flurbezeichnung abgeleitet |
| Albula [ Z 3 ] | | | 0 39,0 00 0 | 0 953,36 0 0 | 00 29,1 00 0 | bei Fürstenaubruck | 652 00000 | Mündet in den Hinterrhein |
`t

`!Anmerkungen zur Tabelle`!

`:cite-note-10`!2.`! Von der Quelle zur Mündung. Daten von Swisstopo (map.geo.admin.ch)
`:cite-note-11`!3.`! Bezeichnung nach dem Basisplan auf der Interaktiven Karte Graubünden, Amt für Landwirtschaft und Geoinformation
`:cite-note-12`!4.`! Die Daten der Albula zum Vergleich

>>>Stauseen

>>>>Palpuognasee


Hauptartikel

:

Palpuognasee

Der `*Palpuognasee`* (`F33f`_`[rätoromanisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bündnerromanisch]`_`f Lai da Palpuogna) liegt in den `F33f`_`[Albula-Alpen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albula-Alpen]`_`f auf 1918 `F33f`_`[m ü. M.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meter_über_Meer]`_`f oberhalb von `F33f`_`[Preda`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Preda]`_`f.

Der See liegt etwa acht Kilometer oberhalb Bergün/Bravuogn auf einer markanten Talstufe am Fuss des Piz Palpuogna und ist über die Albula-Passstrasse zu erreichen.

>>>>Stausee Solis


Hauptartikel

:

Stausee Solis

Der `*Stausee Solis`* ist ein Stausee an der Albula unterhalb von `F33f`_`[Alvaschein`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Alvaschein]`_`f. Der See mit einer Fläche von 24 ha`:cite-ref-13[`F5bf`_`[9`#cite-note-13]`_`f] gehört zu den `F33f`_`[Kraftwerken Mittelbünden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kraftwerke_Mittelbünden]`_`f.

Wegen der starken `F33f`_`[Verlandung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Verlandung]`_`f wurde der See 2012 mit einem Umleitstollen für Geschiebe versehen.

>>>Albulatal


Hauptartikel

:

Albulatal

Das `F33f`_`[Albulatal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albulatal]`_`f ist durch einen häufigen Wechsel von breiten `F33f`_`[Talböden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Talboden]`_`f und Schluchten gekennzeichnet und bietet nur wenig Siedlungsraum.

>>Nutzung

Die Wasserkraft der Albula wird in mehreren Kraftwerksanlagen genutzt. Der oberste und älteste Stausee ist der `F33f`_`[Palpuognasee`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Palpuognasee]`_`f (Lai da Palpuogna), der, um Strom für den Bau des `F33f`_`[Albulatunnels`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albulatunnel]`_`f zu gewinnen, im Jahr 1898 gestaut wurde. Er wird gern als einer der schönsten Flecken der Schweiz beworben. Bei `*`F33f`_`[Bergün/Bravuogn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bergün/Bravuogn]`_`f Islas`* wird erneut ein Teil der Albula gefasst und über einen `F33f`_`[Druckstollen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Druckstollen]`_`f zum ca. 10 km entfernten Kraftwerk `F33f`_`[Filisur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Filisur]`_`f (64 MW Leistung) der `F33f`_`[Albula-Landwasser Kraftwerke`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albula-Landwasser_Kraftwerke]`_`f (ALK) geführt. Die Wasserrückgabe erfolgt über ein `F33f`_`[Ausgleichsbecken`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ausgleichsbecken]`_`f in Filisur. Unterhalb `F33f`_`[Tiefencastel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tiefencastel]`_`f nimmt die Albula linkerhand die Julia auf und fliesst durch die `F33f`_`[Schinschlucht`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schinschlucht]`_`f. In der Schlucht wird die Albula seit 1986 durch eine `F33f`_`[Bogenstaumauer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bogenstaumauer]`_`f zum `F33f`_`[Stausee Solis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stausee_Solis]`_`f aufgestaut, ehe sie vom `F33f`_`[Soliser Viadukt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Soliser_Viadukt]`_`f der Rhätischen Bahn und der daneben verlaufenden Autostrasse überspannt wird. Das Wasser wird über Druckstollen den Kraftwerken `F33f`_`[Sils im Domleschg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sils_im_Domleschg]`_`f und `F33f`_`[Rothenbrunnen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rothenbrunnen]`_`f der `F33f`_`[EWZ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elektrizitätswerk_der_Stadt_Zürich]`_`f zugeleitet, wo das Wasser zurückfliesst – in Sils im Domleschg noch in die Albula, in Rothenbrunnen bereits in den Hinterrhein.

Das `F33f`_`[Restwasser`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Restwasser_(Fließgewässer)]`_`f der Albula mündet nach 40 Kilometern bei `F33f`_`[Fürstenau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fürstenau_GR]`_`f in den Hinterrhein. Bei natürlichem Abfluss, der durch die Wasserkraftnutzung bei beiden Flüssen derzeit nicht gegeben ist, ist die Albula mit 29,1 m³/s grösser als der Hinterrhein, der dort 27,3 m³/s Wasser führt.

>>Verkehr

Über das Talsystem der Albula verlaufen die Verkehrswege, mit denen das `F33f`_`[Engadin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Engadin]`_`f an die übrige Schweiz angebunden ist, darunter der `F33f`_`[Albulapass`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albulapass]`_`f (`*Pass dall’Alvra`*), an dessen Westseite sie entspringt.

>>>Albulabahn


Hauptartikel

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Albulabahn

Dem Fluss folgt auf seiner ganzen Länge die `F33f`_`[Albulabahn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albulabahn]`_`f der `F33f`_`[Rhätischen Bahn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rhätische_Bahn]`_`f.

Die Albulabahn hat eine 61,67 Kilometer lange Strecke mit 144 Brücken und 42 Tunnels und Galerien und besitzt im Albulatal eine ihrer spektakulärsten Streckenführungen. Sie ist auf diesem Abschnitt durch die `F33f`_`[UNESCO`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=UNESCO]`_`f als `F33f`_`[Welterbe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Welterbe_in_der_Schweiz]`_`f klassifiziert.

>>>Brücken


Hauptartikel

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Liste der Brücken über die Albula

Auf ihrem Weg wird der Fluss von rund 60 Brücken überspannt. Die Albulalinie der Rhätischen Bahn überquert den Fluss mit fünf imposanten Steinbogenviadukten (gebaut 1902/03). Die `F33f`_`[gedeckte Holzbrücke in Alvaneu Bad`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Alvaneu_Bad-Brücke]`_`f (gebaut 1875) ist denkmalgeschützt.

>>Literatur

• `*Albŭla`*. In: `*`F33f`_`[Meyers Konversations-Lexikon`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meyers_Konversations-Lexikon]`_`f.`* 4. Auflage. Band 1, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 302.

>>Weblinks

Commons

: Albula

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

• Jürg Simonett: `*Albula.`* In: `*`F33f`_`[Historisches Lexikon der Schweiz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Historisches_Lexikon_der_Schweiz]`_`f`*.
• Albula (Fluss) auf der Plattform ETHorama
• Bericht über eine Kajaktour auf der Albula

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!5.`! Die Albula ist der Grenzfluss zwischen den `*Oberhalbsteiner Alpen`* und den `*Plessur-Alpen`*.
`:cite-note-ch-gs-2`!6.`! Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)
`:cite-note-bafu2-3`!7.`! `*Modellierter mittlerer jährlicher Abfluss.`* In: `*Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km².`* Archiviert vom Original am 25. August 2017; abgerufen am 24. August 2017.
`:cite-note-bafu-4`!8.`! Abflussdaten: `*Messstelle: Albula - Tiefencastel (2141).`* (PDF) 1926–2020. In: `*BAFU Hydrodaten.`* `F33f`_`[BAFU`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bundesamt_für_Umwelt]`_`f, abgerufen am 12. Oktober 2024 (Stationsseite).
`:cite-note-ch-hadestafel-54-5`!9.`! Hydrologischer Atlas der Schweiz des Bundesamtes für Umwelt BAFU, Tafel_54
`:cite-note-6`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-6]`_`f Wörterbuch Latein-Deutsch (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 16. Dezember 2015 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.latein-deutsch-woerterbuch.de
`:cite-note-7`!7.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-7]`_`f `F33f`_`[Albrecht Greule`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albrecht_Greule]`_`f: `*Deutsches Gewässernamenbuch.`* Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1 „Albula“, Seite 30.
`:cite-note-8`!8.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-8]`_`f Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Albula
`:cite-note-13`!9.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-13]`_`f Bernhard Andres: Solis. (swissdams.ch [PDF; abgerufen am 27. April 2020]).

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